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26 | 02 | 2010

Banzermühle bei Pleinfeld

Geschrieben von um 10:47 Uhr

 

Banzermühle bei Pleinfeld

 

Wie gut, fast immer die Fotoausrüszung dabei zu haben. Bei einem größeren Spaziergang mit dem Hund, kam ich durch Zufall bei der alten Banzermühle, zwischen Pleinfeld und St. Veit am großen Brombachsee, vorbei. Durch die Schneeschmelze ist der Pegel des Banzerbachs stark angestiegen. Das zur Nutzung umgeleitetete Wasser fliesst mit lautem Rauschen in den eigentlichen Bach zurück. Als Standort für mein Stativ und somit als Mittelpunkt meiner Aufnahmen, wählte ich den steilen Abhang gegnüber der Mühle.  Das Rauschen des Wassers war so stark, dass ich das Auslösegeräusch der Kamera nicht hören konnte. Da ich mit einem Infrarot – Fernauslöser arbeite, bin ich oft nicht sicher ob die Kamera auch wirklich ausgelöst hat. 100 Meter ist die Rechweite des Auslösers, allerdings darf sich auch nichts zwischen Sender und Empfänger befinden. An schlecht erreichbaren, unzugänglichen Stellen ist das manchmal gar nicht so einfach, wenn man selbst nicht mit aufs Bild will. Das schlimmste was passieren kann ist, erst beim Stitchen des Panoramas zu merken, dass man ein Bild vergessen hat, dann war alles umsonst.

Aufnahmedaten:

Kamera Nikon D200 Blende f = 11
Objektiv Tokina AT-X 107 DX Belichtungszeit 1/30 sec.
Brennweite (KB) 10 mm (15) Datum 24.02.2010
ISO 100 Uhrzeit 14:16

GPS 48°05′58.37″ N / 10°57′47.80″ E / Höhe 393 Meter

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22 | 02 | 2010

Fotoshooting mit Hund

Geschrieben von um 10:54 Uhr

 

Fotoshooting mit Hund

 

Mein Eurasier “Bouncer vom Dilsburger Schacht” ist das Topmodel. Er weiß genau von wem er bezahlt wird und er arbeitet für seinen Lohn unermüdlich. Stundenlanges Schminken ist nicht nötig. Bouncer sieht einfach immer gut aus. Nicht einmal gebürstet habe ich ihn vorher.

18 Einzelbilder waren notwendig um dieses Panorama anzufertigen. Da ich alleine gearbeitet habe, war es mir nicht möglich bei jeder Position des Hundes den korrekten Stand zu überprüfen. Die besten Bilder des Shootings habe ich erst nach dem Stitchen des Panoramas herausgearbeitet. Mit der Panoramasoftware “PTGui” ist es möglich das Panorama nicht nur als fertiges Bild auszugeben, sondern jedes Einzelbild als eigene Ebene. Die einzelnen Ebenen braucht man dann nur noch in einem Bildbearbeitungsprogramm, Maskieren und die bildrelevanten Elemente freistellen. Die Bilder, in denen sich Überlappungen des Models ergaben, habe ich gleich gelöscht und somit nur 7 Aufnahmen des Hundes sinnvoll nutzen können.

Nätürlich ist das kein optimales Hundeportrait. Gute Portraits macht man in der Regel mit leichten Teleobjektiven. Da es sich hier aber um ein Kugelpanorama handelt, die ich mit mit einem extremen Weitwinkel aufgenommen habe, ist die Perspektive für ein Portrait nicht besonders gut. Das Motiv wird etwas verzerrt dargestellt und der Hintergrund wird mit zunehmenden Abstand zum Objektiv immer kleiner. Bei Weitwinkelaufnahmen ist auch wichtig, sehr nah ans Motiv heran zu gehen um formatfüllend zu fotografieren. Der “Bouncer” ist auf dem Bild zwischen 0,4 und 2 Metern vom Objektiv entfernt, die Größenverhältnisse sind somit sehr gut zu erkennen.

Aufnahmedaten:

Kamera Nikon D200 Blende f = 13
Objektiv Tokina AT-X 107 DX Belichtungszeit 1/125 sec.
Brennweite (KB) 10 mm (15) Datum 21.02.2010
ISO 100 Uhrzeit 13:40

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13 | 02 | 2010

Metzgerei Reisslein

Geschrieben von um 13:19 Uhr

 

Metzgerei Reisslein

 

Auf der Suche nach neuen Motiven bin ich am Weiberfasching schon relativ früh bei der Metzgerei Reisslein in Wettelsheim vorbei gekommen. Dabei kam ich auf die Idee, den Verkaufsbereich mal in einem Panorama festzuhalten. Spontan ging ich hinein und fragte um Erlaubnis. Der freundliche und immer zu Scherzen aufgelegte Inhaber “Ludwig Reisslein”, gab mir ohne lange nachzudenken die Genehmigung. So kurz nach der Öffnung des Ladens (08:03 Uhr) war der Verkaufsraum noch leer. Auch die netten Verkäuferinnen hatten alle Hände voll zu tun, die Waren für den Verkaufstag vorzubereiten.

Wegen des starken Mischlichts, (Kunstlicht um die gute Wurst und das Fleisch schön zu präsentieren und Tageslicht, das durch den Schnee zusätzlich reflektiert wird und grell in den Laden fällt) war ich später am Computer sehr froh, in Camera RAW fotografiert zu haben. Durch den nachträglichen Weissabgleich konnte ich die Lichtsituation viel besser beurteilen und eine feinere Abstimmung erreichen, als es bei der Aufnahme je möglich gewesen wäre.

 

Aufnahmedaten:

Kamera Nikon D200 Blende f = 13
Objektiv Tokina AT-X 107 DX Belichtungszeit 1 sec.
Brennweite (KB) 10 mm (15) Datum 11.02.2010
ISO 100 Uhrzeit 08:03

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11 | 02 | 2010

Telefonzelle

Geschrieben von um 14:02 Uhr

 

Telefonzelle

 

Schon wieder keine Sonne, fast wie an  jedem Tag in diesem Jahr. Was soll man machen? Für Innenansichten ist das Wetter eigentlich egal. Mir ist aufgefallen, dass es nur noch sehr wenige Telefonzellen gibt. Wer weiss wie lange noch, bevor sie restlos verschwunden sind. Jeder hat ein Handy. Nein, ich hab noch keins, und ich werde auch versuchen die Anschaffung eines solchen, so lange hinaus zu zögern wie es nur irgendwie möglich ist.

Also mache ich eben ein Panorama in der Telefonzelle, der einzigen in meinem Wohnort Wettelsheim. Als ich an der Tür zog, um sie zu öffnen, ging sie nur ein kleines Stück auf. Durch den kleinen Spalt konnte ich unmöglich mit meinem Stativ ins Innere. Mit dem Fuß musste ich erst mal den gefrorenen Schnee wegtreten, anscheinend wurde das Telefon schon länger nicht mehr benützt. Das Aufstellen des Stativs hat mir auch ein bischen Probleme bereitet. Eigentlich wollte ich den Drehpunkt genau in der Mitte der Telefonzelle haben, aber das war wegen der geringen Stellfläche nicht möglich, schliesslich musste ich ja die Stativbeine auch ganz ausfahren, um das Telefon auf Kameraebene zu haben. Am Bild macht sich das an den vier Wänden bemerkbar. Wäre mein Drehpunkt in der Mitte gewesen, wären alle Wände gleich groß und die Ecken auf einer horizontalen Linie!

 

Aufnahmedaten:

Kamera Nikon D200 Blende f = 11
Objektiv Tokina AT-X 107 DX Belichtungszeit 1 sec.
Brennweite (KB) 10 mm (15) Datum 11.02.2010
ISO 100 Uhrzeit 07:50

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08 | 02 | 2010

Burgruine Treuchtlingen

Geschrieben von um 14:03 Uhr

 

Burgruine Treuchtlingen

 

Schon als Kind war ich, als gebürtiger Treuchtlinger, auf der Burgruine. Damals war nicht allzuviel von den Resten der Burg zu sehen.  Treuchtlingen war und ist ein Eisenbahnknotenpunkt. Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Bahnhof zum Ziel der Bombenangriffe durch die Alliierten. Auch die Burg wurde, durch die Nähe zum Bahnhof,  von Bomben getroffen und zusätzlich zerstört. Der Burgverein Treuchtlingen hat in den vergangenen Jahren mit viel Engagment die Ruine zu dem gemacht was sie Heute ist. Es wurde ausgegraben, geforscht und restauriert. Die Arbeiten sind noch immer nicht abgeschlossen. Wie man auf dem Bild durch das Gerüst erkennen kann, wird zur Zeit der Burgturm aufgestockt. Im Winter ist die Burgruine, wegen dem fehlenden Laub an den Bäumen, wieder von der Ferne sichtbar. Wer sich die Mühe macht und durch den Schnee auf die Ruine wandert, wird mit einer wunderbaren Aussicht auf  Treuchtlingen belohnt. Mit meinem Kugelpanorama hoffe ich, bei Ihnen als Leser Interesse geweckt zu haben. Falls Sie einmal bei uns im schönen Altmühltal Urlaub machen sollten ist ein Besuch der Burgruine, zum Beispiel zum historischen Burgfest, sehr lohnenswert.

Für weitere Informationen möchte ich Ihnen folgende Links empfehlen:

Fördergemeinschaft Burg Treuchtlingen eV

Burg Treuchtlingen – Wikipedia

Stadt Treuchtlingen

Ein weiteres Kugelpanorama der Burgruine Treuchtlingen bei 360cities.net

 

Aufnahmedaten:

Kamera Nikon D200 Blende f = 9
Objektiv Tokina AT-X 107 DX Belichtungszeit 1/160 sec.
Brennweite (KB) 10 mm (15) Datum 02.02.2010
ISO 100 Uhrzeit 13:46

GPS 48°57′24.78″ N / 10°54′09.85″ E / Höhe 468 Meter

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