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13 | 03 | 2010
Kleine Welten erschaffen mit Photoshop
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 9:00 Uhr
Kleine Welten oder Little Planets sieht man immer häufiger. In der Regel handelt es bei diesen Planeten um equirectangulare Ausgangsbilder, also Panoramen mit einem Blickwinkel von 360 x 180 Grad, die mittels Veränderung der Polarkoordinaten umgeformt werden. Für Panoramafotografen die mit der Software Pano2VR arbeiten ist das kein Problem. Die Panoramen werden einfach durch Transformation auf eine Spiegelkugel projeziert. Nicht jeder Fotograf beschäftigt sich mit der Panoramafotografie und hat die Software zu Verfügung. Mit dieser Anleitung möchte ich allen Photoshop – Besitzern eine Möglichkeit aufzeigen, mit normalen Bildern eine kleine Welt zu erschaffen. Natürlich funktioniert das auch mit 360 Grad Panoramen.
Zuerst braucht man ein geeignetes Bild. Optimal sind frontale Aufnahmen im Hochformat, um später wieder in das Verhältnis 2:1 kommen zu können. Dieses Seitenverhältnis ist zwingend erforderlich, wenn man einen Planeten erzeugt. In meinem Beispiel habe ich eine Aufnahme einer Kirche im Format 3:4 als Ausgangsbild ausgewählt.

Um keine störenden Linien an den Nähten zu erhalten, kann man nur gerade Bildzahlen verwirklichen. Fertige Bilder mit 2 oder 4 mal dem Orginalbild. In diesem Beispiel habe ich mich für 4 entschieden. Um das zu erreichen brauche ich also ein Einzelbild mit dem Verhältnis 1:2, das mal 4 entspricht wieder equirectangualern 2:1 Bild. Ich nehme das Rechteck – Auswahlwerkzeug, stelle das 1:2 Seitenverhältnis ein und suche mir einen passenden Ausschnitt.

Als erstes muß die Arbeitsfläche vergrößert werden. Bild / Arbeitsfläche, Angaben in Prozent umstellen und die Breite auf 400% bringen. Jetzt Bildebene duplizieren, im Menü Bearbeiten / Transformieren / Horizontal spiegeln wählen. Die so entstandene Ebene mit der ersten Ebene ausrichten und auf eine reduzieren. Das ganze wiederhole ich nun mit dem doppelten Bild und es entseht ein vervierfachtes Foto. Das Ausrichten geht leichter wenn man bei Ansicht / Ausrichten deaktiviert. Durch eine leichte Überlappung der Bilder ist eine leere Stelle entstanden die ich durch Bild / Zuschneiden beseitige. Das Bild hat zwar nicht ganz das Verhältnis 2:1, aber das kann man bei Bild / Bildgröße und deaktivierten Proportionen beibehalten wieder in Ordnung bringen.

Um das entstandene Panorama in einen kleinen Planeten zu verwandeln, sind nur noch ein paar Schritte nötig. Die fertige Ebene über Bearbeiten / Transformieren / Vertikal Spiegeln. Die Arbeitsfläche muss bei Bild / Arbeitsfläche zu einer quadratischen Fläche verwandelt werden. Dazu die Höhe auf 200 Prozent bringen und den Anker so einstellen , dass das Bild ganz oben ist.

Beim vorletzten Arbeitsschritt handelt es sich um einen Filter, der über Filter / Verzerrungsfilter / Polarkoordinaten aufgerufen wird. Den Button Rechteckig zu Polar aktivieren und mit OK bestätigen. Es fehlt nur noch ein geeigneter Hintergrund. Darunter liegende Ebene aktivieren, neue Füll oder Einstellungsebene / Volltonfarbe aufrufen und gewünschten Hintergrund einstellen. Fertiges Bild nur noch beschneiden und fertig ist die kleine Welt.

Wer schon ein Panorama im Format 2:1 hat, kann die ersten Arbeitsschritte natürlich weglassen gleich beim vertikalen Spiegeln einsteigen. Viel Spaß!
12 | 03 | 2010
Bildfarben verbessern mit LAB – Farbe
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 10:01 Uhr
Man hat ein schönes Motiv und das Licht passt. Zuhause am Computer sehen die Farben des Fotos dann oft nicht so aus, wie man es in Erinnerung hat. Den Bildern fehlt der Glanz, die farben sind flau. Mit Photoshop kann man einen Trick anwenden, der das Bild nicht beschädigt, also keine Pixel verändert. LAB – Farbe verändert wirklich nur die Farben und lässt Bilder leuchten. Der Effekt ist nach meiner Meinung vergleichbar mit Aufnahmen, die bei guten Licht und richtiger Stellung zur Sonne (90 Grad), mit Polfilter erzielt werden.

Man öffnet ein geeignetes Bild in Photoshop, wählt im Menü Bild / Modus und schaltet einfach von RGB – Farbe auf Lab – Farbe. Noch verändert sich im Bild gar nichts. Jetzt wählt man im Menü nochmals Bild und diesmal drückt man auf Bildberechnungen. Es öffnet sich das Bildberechnungen – Fenster. Wichtig sind hier, Kanal und Deckkraft. Die Deckkraft ist standartmässig auf 100% eingestellt, das ist aber immer viel zu viel. Also reduziert man zuerst die Deckkraft auf einen niedrigen Wert, z.B. 30%. Nun ist der Kanal an der Reihe, Lab, a oder b sind geeignet. In diesem Fall habe ich mich für Lab entschieden. Das ist Geschmacksache, also einfach auspropieren. Anschliessend habe ich noch mal die Deckkraft angepasst und auf 40% erhöht. So gefällt mir das Foto vom Bodensee besser:

Bei vielen Bildern ist 40% Deckkraft schon viel zu viel. Weniger ist da manchmal mehr!
Nicht vergessen: Vor dem Speichern oder der weiteren Bearbeitung, den Lab – Farbe – Modus wieder in RGB – Farbe zurück setzen!
05 | 03 | 2010
Heldenfriedhof Treuchtlingen
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 14:34 Uhr
Gegen Ende des Krieges wurde Treuchtlingen zum Ziel der Alliierten Bombenangriffe. Als Eisenbahnknotenpunkt war der Treuchtlinger Bahnhof ein strategisch wichtiger Angriffspunkt. Der Heldenfriedhof am Nagelberg ist Ruhestätte zahlloser Soldaten und Zivilisten aus dem 2.Weltkrieg, die damals ums Leben kamen.
Aufnahmedaten:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 10 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/125 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 03.03.2010 |
| ISO | 100 | Uhrzeit | 12:33 |
GPS 48°58′17.51″ N / 10°55′19.99″ E / Höhe 456 Meter
05 | 03 | 2010
Altmühlbrücke zum Kurpark
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 13:54 Uhr
Nachdem ich mit meinem Hund das Schloss verlies, führte uns der Weg an der Altmühl entlang, an der Gesamtschule vorbei. Im diesem Bereich kann man deutlich die Spuren der Biber sehen. An zahllosen umgestürzten und angenagten Bäumen kann man seine Tätigkeiten erkennen. Auf der Brücke, die über die Altmühl in den Kurpark führt, machte ich meine Aufnahmen für ein Panorama. Leider sind im Kurpark Hunde verboten und so mussten wir weiter auf der einen Seite der Altmühl laufen um den Heldenfriedhof zu erreichen.
Aufnahmedaten:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 10 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/200 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 03.03.2010 |
| ISO | 100 | Uhrzeit | 11:57 |
GPS 48°57′40.54″ N / 10°54′51.45″ E / Höhe 408 Meter
05 | 03 | 2010
Schloss Treuchtlingen
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 13:50 Uhr
Vorbesprechung zur Fotoausstellung im Schloss Treuchtlingen. Frau Dr.Bauch vom Informations- und Umweltzentrum hat den Fotoclub Treuchtlingen eingeladen, zusammen mit dem Fotoclub Eichstätt, eine Fotoausstellung zu gestalten. Ziel ist es, den Besuchern und Touristen des Naturpark – Informationszentrums, die Schönheit des Altmühltals näher zu bringen. Bei einem ersten Vorgespräch konnten wir, mein Fotofreund Janusz und ich, die Ausstellungsräume begutachten und uns einen Überblick verschaffen.
Wie fast immer, hatte ich meinen Hund dabei. Bei der Besichtigung konnte er natürlich nicht mit. Während dessen liess ich ihn draussen angeleint auf das Stativ aufpassen. Als soweit alles klar war, habe ich mein Stativ im Innenhof des Schlosses aufgestellt und die erforderlichen Aufnahmen für ein Kugelpanorama gemacht. Bouncer, mein Eurasier, hat es sich derweil bequem gemacht. Kaum sind die Temperaturen über dem Gefrierpunkt sucht er den Schatten.
Aufnahmedaten:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 10 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/100 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 03.03.2010 |
| ISO | 100 | Uhrzeit | 11:29 |
GPS 48°57′21.86″ N / 10°54′40.92″ E / Höhe 413 Meter
03 | 03 | 2010
Spalt – an der fränkischen Rezat
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 6:40 Uhr
Der Schnee ist fast weggeschmolzen. Auch die fränkische Rezat führt viel Schmelzwasser. Hier an der Stadtmühle in Spalt staut sich das Wasser auf, fällt einige Stufen ab und sucht sich über eine Wiese den Weg zurück zum Fluß. Die letzten Sonnenstrahlen lassen die Umgebung in warmen Licht erstrahlen. Bei diesem schönen Licht muss man einfach fotografieren.
Eigentlich wollte ich alte Häuser oder die Kirche fotografieren, dafür war die Sonne schon zu tief. Einen guten Standpunkt habe ich auf die schnelle auch nicht gefunden. Beim nächsten mal kenne ich mich hier wenigstens gleich besser aus und dann werde ich versuchen, den Charme der Altstadt im Bild einzufangen.
1200 Jahre Spalt. Die Stadt Spalt, mit ihren alten Fachwerkhäusern, ist immer einen Besuch wert. Gerade heuer im Jubiläumsjahr bietet sie zahlreiche Veranstaltungen an. Zum Beispiel wären da, das Starkbierfest, eine Fotoausstellung oder der 21 Kilometer lange Halbmarathon von Spalt nach Roth, um nur einige zu nennen. Auch das heimische Bier, aus dem berühmten Spalter Hopfen, sollte man unbedingt probiert haben.
Aufnahmedaten:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 8 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/125 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 27.02.2010 |
| ISO | 100 | Uhrzeit | 17:06 |
GPS 49°10′36.95″ N / 10°55′29.17″ E / Höhe 362 Meter


















