Tag-Archiv für » Eiche «
04 | 08 | 2011
Panorama in einer hohlen Eiche, Urwald Sababurg
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 14:43 Uhr
Panoramafoto
In dem Naturschutzgebiet im Reinhardswald “Urwald Sababurg” stehen nicht nur lebende Bäume, auch tote Bäume bleiben dort stehen. Das Totholz der alten Eichen und Buchen trotzt den Witterungsverhältnissen und dient vielen Kleinlebewesen als Unterschlupf oder Nahrung. Bis sie restlos dem Kreislauf der Natur zurückgeführt sind, vergehen bei solch riesigen Eichen sicherlich viele Jahre bzw. Jahrzehnte. Eine dieser alten Eichen war innen hohl und der Raum im inneren war groß genug um das Stativ gut aufzustellen.
Info zum Aufnahme – Standort
An der Kreisstraße Hofgeismar-Sababurg in Nordhessen liegt das 92 Hektar große Naturschutzgebiet, das wohl bekannteste Waldstück Deutschlands. Bereits 1907 als Relikt des seit dem Mittelalter hier landschaftsprägenden Hutewaldes aus der forstlichen Bewirtschaftung genommen, konnten hier seitdem prächtige, uralte Eichen, mächtige Buchen, eindrucksvolle Hainbuchen und Erlen überleben. Nach einem Nutzungsverzicht von mehr als 100 Jahren hat sich hier ein beachtlicher Totholzvorrat angesammelt, der dem echter europäischer Resturwälder entspricht und eine besondere Artenvielfalt bietet.
[wpmaps type="G_HYBRID_MAP" x="51.544534" y="9.506282"]
02 | 08 | 2011
Der Urwald Sababurg im Reinhardswald
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 15:19 Uhr
Panoramafoto
Logbuch
Eine Woche Urlaub in Hessen. Wir wollten wandern und entspannen. Ich wollte natürlich auch fotografieren, leider hat das Wetter nicht so gut mitgespielt und ich lediglich 3 Panoramen erstellt.
Bei dem Panorana im Urwald Sababurg war der Kontrast zwischen Himmel und Waldboden so stark, dass entweder eine Überbelichtung oder eine Unterbelichtung erfolgt. Ich habe mich für die Unterbelichtung des Waldbodens entschieden, um durch Bildbearbeitung noch was gutzumachen. Mit Photoshop – Tiefen/Lichter lässt sich in den Tiefen einiges rausholen, die Lichter abzudunkeln ist das grössere Problem. Allgemein ist mit den Reglern vorsichtig umzugehen, schnell wirkt ein Bild künstlich wie ein Pseudo – HDR.
Info zum Aufnahme – Standort
Der Urwald Sababurg, auch Urwald im Reinhardswald genannt, ist ein aus einem ehemaligen Hutewald hervorgegangenes Waldstück und zugleich Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Er liegt nahe der Sababurg im Reinhardswald im nordhessischen Landkreis Kassel.
Absolut empfehlenswert für Freunde alter Bäume. Es führen sehr schöne Wege durch den Urwald, vorbei an meterhohen Farnen, ehrwürdigen alten Eichen und Buchen.
[wpmaps type="G_HYBRID_MAP" x="51.544534" y="9.506282"]
27 | 08 | 2010
Panorama im Blumenladen Sun Flower in Weißenburg
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 18:17 Uhr
Von einem Arbeitskollegen wurde mir empfohlen, im Blumenladen Sun Flower vorbeizuschauen um einige meiner Panoramen zu zeigen. Die Inhaberin hatte nur eine kleine Welt vom Wemdinger Marktplatz gesehen und war begeistert. Als ich ihr und ihrem Personal meine Mappe zeigte, gefiel ihnen meine Auswahl gut, aber die kleinen Welten sind am besten angekommen. Wieder fiel mir auf, dass die wenigsten Leute wissen was ein 360 ° Panorama genau ist. Mit Worten ist es einfach nicht zu beschreiben, das sieht man an den Blicken. Man muss es einfach einmal selbst erleben, interaktiv am Computer, um mitreden zu können.
Bei einem netten Gespräch fragte ich gleich, ob ich ein Panorama machen darf, um es hier im Blog zu veröffentlichen. Kein Problem!
Sofort habe ich angefangen aufzubauen und zu fotografieren. Den Weißabgleich habe ich für den Laden eingestellt. Für die Belichtung habe ich 1 sec. bei Blende 5,6 ermittelt. Im Fensterbereich habe ich zusätzlich Unterbelichtungen gemacht. Wenn ich für diese Unterbelichtungen auch noch einen anderen Weißabgleich eingestellt hätte, wäre dieser Bereich nicht so Blaustichig und das Bild perfekt. Gerade bei solchen Kleinigkeiten muss man gut aufpassen um nichts zu vergessen und es erfordert auch jede Menge Handarbeit bei der digitalen Bearbeitung. Beim Nächsten mal wird es besser! Ehrenwort.
Sun Flower der Blumenladen am Marktplatz 8 in 91781 Weißenburg/Bay. Telefon: 09141 – 974290
25 | 08 | 2010
Panorama – Spaziergang durch Nördlingen
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 15:13 Uhr
Sonntag Vormittag, das Wetter ist schön. Der Hund muß Gassi geführt werden, aber irgendwie ist es langweilig, immer die gleichen Wege zu laufen. Fahen wir einfach mal ein Stück weg und laufen in unbekannten Gebiet. Unsere Wahl fiel auf die Stadt Nördlingen im Ries. Auf dem Weg dorthin hielten wir bei Wemding an, um dem Hund richtig Auslauf zu geben. Anschliessend ging es dann weiter nach Nördlingen. Natürlich hatte ich auch meine Kamera und das Stativ dabei. In der Paradiesgasse machte ich die ersten Aufnahmen, es war ca. 09:40 Uhr und fast zu früh für ein gut belichtetes 360 Grad Panorama in der Stadt. Die Schatten sind sehr lang, und die Kontraste sehr hoch.
Auf demWeg durch die Stadt kommt man an vielen alten Fachwerkhäusern vorbei. Sicher kann man sehr viele Fotomotive finden, wenn man sich die Zeit nimmt und die vielen Gassen erkundet. Mein Zweites Motiv zeigt das Stadtmuseum, das Rieskratermuseum ist auch gleich in der Nähe.
Langsam werden wir durstig und laufen in Richtung “Daniel”, das ist der Turm der St. Georgskirche. Auf dem Turm bietet sich dem, der die 350 Stufen hinter sich gebracht hat, ein super Ausblick über das ganze Ries und darüber hinaus. Natürlich sind hier viele Touristen, und wo es Touristen gibt, gibt es auch was für das leibliche Wohl. Hier am Marktplatz wurden wir fündig, wir tranken eine Halbe Bier und liefen weiter am Daniel vorbei zum Kriegerbrunnen.
Hier am Kriegerbrunnen, es ist jetzt bereits 11:45 Uhr, steht die Sonne höher. Das Panorama ist viel ausgewogener belichtet und die Schatten sind kürzer. Mittags zu fotografieren ist eigentlich nicht so toll und sollte man vermeiden. Bei 360 Grad Panoramen in Städten ist es aber sehr hilfreich.
Langsam wird es heiß und wir laufen wieder zum Auto. Am Brettermarkt mache ich die Aufnahmen zum letzten Panorama. Am Parkplatz musste ich feststellen, daß ich mich mit der Berechnung des Sonnenstands vertan habe, das Auto steht in der prallen Sonne. Dank Klimaanlage ist es schnell wieder kühl. Wie hat man das früher nur ohne ausgehalten?
10 | 08 | 2010
360 Grad Panorama – Katharinenkapelle in Hechlingen
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 15:56 Uhr
Bei diesem Bild handelt es sich um ein Panorama, das ich bereits im Oktober 2009 aufgenommen habe. In dieser Jahreszeit steht die Sonne schon recht tief um 15:16 Uhr. Um nicht direkt in die Sonne fotografieren zu müssen, habe ich mein Stativ in den Schatten des Baumes gestellt. Das hatte gleich 2 Vorteile. Zum einen hatte ich keine Probleme um das Stativ aus dem Bild zu retuschieren, und zum anderen ergaben sich nicht so starke Kontraste. Der große Schatten wird nur durch den relativ kleinen Baum erzeugt und nimmt fast ein drittel des Panoramas ein.
Seit 1760 ist die Kapelle St. Katharina oberhalb von Hechlingen eine Ruine. Seit dem frühen 15. Jahrhundert erhob sie sich weithin sichtbar auf einer Anhöhe über dem Rohrachtal und war bis ins 18. Jahrhundert das Ziel zahlreicher Wallfahrten. Teile des östlichen Chors und der Langhaussüdwand sind erhalten geblieben. Ab dem 18. Jahrhundert dienten die Steine der Ruine den Hechlingern als Baumaterial. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte eine Renovierung. Heute wird alljährlich an der Ruine das Kapplfest durchgeführt, mit Gottesdienst und Festzeltbetrieb.
Für alle, die diesen Platz gerne mal besuchen würden:
x=”48.979464″ y=”10.742456″
[wpmaps type="G_HYBRID_MAP" x="48.979464" y="10.742456"]
02 | 08 | 2010
Alte Eiche als kleine Welt
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 16:25 Uhr
In LA (Langenaltheim) steht eine alte, ca. 800 – jährige Eiche. Die Schlagbrunneneiche ist ca 20 Meter hoch und hat einen Umfang von 5,40 Metern. Alte Bäume faszinieren mich, somit war es für mich Pflicht den alten Baum in einem 360 Grad Panorama zu verewigen. Verewigen ist gut, vielleicht lebt sie ja länger als meine Digitalbilder. Das Panorama ist nicht ganz neu, ich habe es bereits vor einem Jahr fotografiert. Da es aber eines meiner Lieblingsbilder der kleinen Welten ist, möchte ich es jetzt mal vorstellen.
Für alle, die diesen Platz gerne mal besuchen würden:
[wpmaps type="G_HYBRID_MAP" company="Alte Eiche" x="48.877663" y="10.933523"]
28 | 07 | 2010
Zeitrafferaufnahme vom Bau eines Hauses
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 18:00 Uhr
Zeitrafferaufnahmen haben mich schon immer fasziniert, längst wollte ich so etwas selbst machen.
Da zur Zeit in meiner Nachbaschaft ein Haus gebaut wird, ergriff ich die Gelegenheit und stellte mein Stativ ans Dachfenster. Bewaffnet mit meiner Nikon D200 und zwei geladenen Akkus machte ich mich ans Werk. Zum ersten mal benutzte ich die, in die Kamera integrierte, Intervallaufnahme – Funktion. Start sofort. 30 sec. Intervall.
Natürlich hatte ich keine Ahnung wie lange mein Akku hält, ein extra Netzteil für die Kamera habe ich nicht und so mußte ich eben ausprobieren. Je nach Lichtverhältnis hält ein Akku zwischen 2 u. 3 Stunden. Immer zur rechten Zeit den Akku wechseln, ist mir unmöglich, schließlich muß ich ja auch mal auch was richtiges arbeiten. So ergaben sich Unterbrechungen von unterschiedlicher Dauer, die man im Film logischerweise durch harte Übergänge wahrnimmt. 2800 Fotos in 5 Tagen.
Um den Film überhaupt zu berechnen, mußte ich die Auflösung der Fotos nochmals verkleinern, obwohl ich schon in einer geringen Auflösung fotografierte. Ansonsten meldet sich der PC mit “ZU WENIG SPEICHER”. Als Programm habe ich die Freeware “Images to Video 2.2″ verwendet (Download) . und als Bildfrequenz 24 Bilder in der Sekunde eingestellt. Den Titel, den Abspann und die Musik habe danach mit dem Windows Movie Maker hinzugefügt und das ganze als neue Datei ausgegeben.
Für den ersten Versuch bin ich zufrieden. Nicht perfekt, aber wieder was gelernt.
07 | 06 | 2010
Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 14:56 Uhr
Eine Woche Urlaub, das Wetter wird endlich gut. Unser Ausflugsziel ist die Partnachklamm bei Garmisch – Partenkirchen. Da muß natürlich auch die Fotoausrüstung mit, schliesslich hatte ich schon die tollsten Bilder vor Augen. Bei der Ankunft am Eingang zur Klamm mussten wir feststellen, daß wir bei weitem nicht die Einzigen sind, die den gleichen Einfall hatten durch die Schlucht zu laufen.
Die ersten Touristen kamen uns entgegen, einige von ihnen waren sehr nass. Nach tagelangem Regen war die Partnach reichlich mit Wasser gefüllt. Überall tropft und spritzt es von den Wänden, unzählige kleine Bäche werden zu Wasserfällen. Ein feiner Nebel liegt in der Luft und alles ist feucht. Aus ist der Traum vom schönen 360 Grad Panorama in der Klamm. Aber nicht nur die Feuchtigkeit hinderte mich an meinem Vorhaben. Die vielen Besucher, die auch aus der Gegenrichtung kamen, drückten sich auf dem schmalen Weg aneinander vorbei. Mit dem Stativ auf der Schulter war das schon etwas schwierig, an den Aufbau dessen war gar nicht zu denken. Ein beeindruckendes Naturschauspiel ist die Partnachklamm allemal, wenn das Wasser, wild und rauschend, fast ohrenbetäubent, durch die enge Schlucht fließt.
In der Schlucht selbst, habe ich so nur einige normale Aufnahmen machen können. Das oben abgebildete Panorama habe ich einige Hundert Meter nach dem Ausgang aus der Klamm gemacht. An dieser Stelle ist deutlich zu sehen, wie sich das schmutzige, grau-braune Wasser des Ferchenbachs, mit dem blau-grünen Wasser der Partnach vermischt und sich weiter den Weg durch die Felsen bahnt.


Aufnahmedaten Panorama:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 10 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/125 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 04.06.2010 |
| ISO | 100 | Uhrzeit | 13:24 |
GPS 47°27′36.13″ N / 11°07′24.58″ E / Höhe 820 Meter
30 | 04 | 2010
Virtuelle Tour durchs Apothekenmuseum Weißenburg
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 17:13 Uhr
Zum Start der virtuellen Tour, einfach auf eines der Fotos klicken!
Schon längst wollte ich mir das Apothekenmuseum in Weißenburg anschauen. Wenn man so etwas nicht gleich macht, vergißt man es dann aber wieder. Am 13.04.2010 war es dann endlich soweit. Mit einer Gruppe von 8 Gleichgesinnten besuchte ich, nach vorheriger Anmeldung, das Museum der Einhorn Apotheke, Rosenstr. 3, 91781 Weißenburg. Frau Binkert erzählte uns in der Offizin sehr viel interessantes über die Geschichte der Apotheke und über den damaligen Stand der Medizin. Weiterhin erklärte sie uns auch das eine oder andere Gerät im Laboratorium sowie die Zubereitung und Wirkung von einigen Heilplanzen in der Kräuter- und Materialkammer. Obwohl es nur 3 Räume zu bestaunen gibt, ist eine Stunde Besuchszeit relativ knapp bemessen. Dank Frau Binkerts Erzählungen war es ein sehr spannender, informativer und kurzweiliger Ausflug in die Apothekengeschichte. Beim Abschied nutzte ich ich gleich die Gelegenheit und fragte, ob Fotografieren erlaubt ist. Auf Grund des freundlichen Ja´s konnte ich die Einzelaufnahmen für diese 3 Panoramen am 27.04.2010 in Ruhe erstellen und anschließend zu einer virtuellen Tour weiterverarbeiten.
Die Stiftung Kohl´sche Einhorn-Apotheke wurde 1979 von Apotheker Artur Binkert ins Leben gerufen. In den Kellergewölben des “Blauen Hauses” wird die Einrichtung der Einhorn-Apotheke aus dem 19.Jahrhundert gezeigt. Die Sammlung umfasst auch ältere Exponate aus der langen Geschichte der traditionsreichen Apotheke.
Eine besondere Seltenheit sind vollständige Rezeptbündel aus dem späten 19.Jahrhundert, die bei Umbauarbeiten im Haus ans Tageslicht kamen. Neben Opium- und Morphinverordnungen finden sich auch kuriose Rezepte, wie:
“Herr Gustav Weisel, Plättner, ist infolge seiner Lungenerkrankung in nächster Zeit des Weines bedürftig. Rp: 1 Flasche Marsala”.
Aufnahmedaten:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 8 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/2 – 1 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 27.04.2010 |
| ISO | 200 | Uhrzeit | 14:35 |
27 | 04 | 2010
Bachgasse in Weißenburg
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 11:27 Uhr
Auch eine schöne Ecke Weißenburgs. In dem blauen Haus ist das Bräustüberl zur Kanne. In den Kellerräumen des gleichen Hauses befindet sich auch das Brauereimuseum der Schneider Bräu Weißenburg. Mit den historischen Braugeräten taucht man ein, in die Braukunst vergangener Zeiten. Anschließend kann man im Bräustüberl gleich die hausgebrauten Biere testen. Prost!
Aufnahmedaten:
| Kamera | Nikon D200 | Blende | f = 14 |
| Objektiv | Tokina AT-X 107 DX | Belichtungszeit | 1/125 sec. |
| Brennweite (KB) | 10 mm (15) | Datum | 22.04.2010 |
| ISO | 100 | Uhrzeit | 14:13 |
GPS 49°01′46.52″ N / 10°58′30.95″ E / Höhe 428 Meter































