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17 | 11 | 2011
Kleine Welt – Dachboden
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 14:43 Uhr
Panoramafoto
Info zur Aufnahme
So ein alter Dachboden hat schon seinen Reiz. Als sich mir im Urlaub die Gelegenheit bot, ein altes landwirtschaftliches Lagerhaus zu betreten, durfte die Kameraausrüstung nicht fehlen. Im Spitzboden habe ich dann obige Aufnahme gemacht. Als “Little Planet” / “Kleine Welt” in Schwarzweiß mit starker digitaler Nachbearbeitung, so macht sich das Panorama besonders gut. Wer anderer Meinung ist, darf das gerne in einem Kommentar äußern.
Das interaktive Panorama ist in Farbe und auch nicht so stark bearbeitet!
11 | 07 | 2011
Panorama mit dem Einbeinstativ
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 15:47 Uhr
Panoramafoto – Kleine Welt
Bedienung: Bei Klick auf das Bild öffnet sich eine Lightbox (abgedunkelter Bildschirm) mit dem gleichen Bild in grosser Auflösung, vorrausgesetzt Sie haben einen großen Monitor. Am unteren rechten Rand des Fotos ist ein Symbol mit 2 Pfeilen nach rechts, da geht es zum interaktiven Panorama. Zur iPhone – Version geht es am Ende des Artikels!
Panoramafoto mit dem Einbeinstativ
Einen ganzen Nachmittag habe ich versucht, Panoramen mit dem Einbeinstativ zu fotografieren und ohne Stitchfehler zusammenzusetzen. Dank meiner selbstgebauten Wasserwaage funktioniert das eigentlich ganz gut, wenn das Stativ senkrecht steht und nicht voll ausgefahren ist. Sobald ich das letzte Segment meines billigen günstigen Einbeinstativs “BILORA Perfect Pro AM324″ ausfahre, entsteht eine so starke Unwucht , dass die Kamera bzw. das Objektiv sich nach dem Drehen einfach nicht mehr im Nodalpunkt befindet.
Mit meinen Versuchen das Stativ waagerecht zu halten, zu drehen und zu fotografieren, bin ich einfach zu keinem fehlerfreien Ergebnis gekommen. Ich musste das Stativ unbedingt irgendwie stabilisieren, also drückte ich es in die Ecke des Dachfensters, so musste es doch klappen. Aber auch mit dieser Methode kam ich auf kein 100%iges Ergebnis. Ich vermute es liegt wieder am Stativ, es ist ja auch nicht für eine solche Belastung ausgelegt. Meine Nikon D700, das Tokina 10-17 mm Objektiv und der Nodal Ninja Ultimate R1 bringen zusammen über 2 Kilogramm auf die Waage, da muss ich mir was anderes einfallen lassen.
Am besten ihr seht euch das Panorama mal in der interaktiven Form an, da kann man die Fehler leichter finden bzw. sehen. Das Foto habe in dem Bereich des Stativs nicht nachbearbeitet, das Vierkant ergibt sich durch die immer um 90° gedrehten 4 Aufnahmen.
19 | 12 | 2010
Winter ist Bildbearbeitungszeit
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 12:46 Uhr
Wenn es draußen kalt ist und der Himmel ein einziges Grau, dann setze ich mich gern an den Rechner und bearbeite Bilder. Manchmal spinn ich einfach so rum und komme dann auf Ideen. Bei dem obigen Bild handelt es sich in der Grundversion um ein 360 ° Panorama, das ich zwischen 4 Bäumen am Spielberg gemacht habe. Die Umsetzung meiner Idee war folgendermaßen: Ich habe das Panorama zweimal als kleine Welt abgespeichert, einmal nach innen und einmal nach aussen gestülpt. Dann habe ich beiden Bilder in Photoshop geöffnet und das Foto mit den nach innen gestülpen Bäumen in das mit den nach aussen gestülpten Bäumen gezogen und so verkleinert, dass sich die Baumstümpfe überlagerten. Mittels Maske habe ich die Bildübergänge noch ein bischen angepasst. Das Quadrat wollte ich ursprünglich ausschneiden, aber dann habe ich nur eine neue Ebene angefertigt und mit Ebeneneffekten schattiert.
Wer sich das interaktive Panorama, ohne die obigen Verfemdungen ansehen möchte, kann das hier tun.
27 | 08 | 2010
Panorama im Blumenladen Sun Flower in Weißenburg
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 18:17 Uhr
Von einem Arbeitskollegen wurde mir empfohlen, im Blumenladen Sun Flower vorbeizuschauen um einige meiner Panoramen zu zeigen. Die Inhaberin hatte nur eine kleine Welt vom Wemdinger Marktplatz gesehen und war begeistert. Als ich ihr und ihrem Personal meine Mappe zeigte, gefiel ihnen meine Auswahl gut, aber die kleinen Welten sind am besten angekommen. Wieder fiel mir auf, dass die wenigsten Leute wissen was ein 360 ° Panorama genau ist. Mit Worten ist es einfach nicht zu beschreiben, das sieht man an den Blicken. Man muss es einfach einmal selbst erleben, interaktiv am Computer, um mitreden zu können.
Bei einem netten Gespräch fragte ich gleich, ob ich ein Panorama machen darf, um es hier im Blog zu veröffentlichen. Kein Problem!
Sofort habe ich angefangen aufzubauen und zu fotografieren. Den Weißabgleich habe ich für den Laden eingestellt. Für die Belichtung habe ich 1 sec. bei Blende 5,6 ermittelt. Im Fensterbereich habe ich zusätzlich Unterbelichtungen gemacht. Wenn ich für diese Unterbelichtungen auch noch einen anderen Weißabgleich eingestellt hätte, wäre dieser Bereich nicht so Blaustichig und das Bild perfekt. Gerade bei solchen Kleinigkeiten muss man gut aufpassen um nichts zu vergessen und es erfordert auch jede Menge Handarbeit bei der digitalen Bearbeitung. Beim Nächsten mal wird es besser! Ehrenwort.
Sun Flower der Blumenladen am Marktplatz 8 in 91781 Weißenburg/Bay. Telefon: 09141 – 974290
02 | 08 | 2010
Alte Eiche als kleine Welt
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 16:25 Uhr
In LA (Langenaltheim) steht eine alte, ca. 800 – jährige Eiche. Die Schlagbrunneneiche ist ca 20 Meter hoch und hat einen Umfang von 5,40 Metern. Alte Bäume faszinieren mich, somit war es für mich Pflicht den alten Baum in einem 360 Grad Panorama zu verewigen. Verewigen ist gut, vielleicht lebt sie ja länger als meine Digitalbilder. Das Panorama ist nicht ganz neu, ich habe es bereits vor einem Jahr fotografiert. Da es aber eines meiner Lieblingsbilder der kleinen Welten ist, möchte ich es jetzt mal vorstellen.
Für alle, die diesen Platz gerne mal besuchen würden:
[wpmaps type="G_HYBRID_MAP" company="Alte Eiche" x="48.877663" y="10.933523"]
23 | 07 | 2010
Verrücktes Panorama
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 15:58 Uhr
Vor kurzem kam mir der Gedanke, mal ein neues Profilbild für Facebook zu erstellen. Natürlich wollte ich ein Bild, das irgendwas mit Panorama zu tun hat. Eine kleine Welt, mit mir selbst darauf, das wäre doch was. Im Gedanken hatte ich das Bild schon vor Augen und so wählte ich offenes Gelände, ohne viel herrausragende Objekte. Ich selbst sollte relativ groß rauskommen und der Rest in den Hintergrund treten. So marschierte ich mit meinem Hund auf die Altmühlwiesen bei uns in Wettelsheim. Dort ist eine endlose Weite, alles ist gerade, kein Hügel, nichts, nur einige Bäume. Nachdem ich alles aufgebaut hatte, fotografierte ich das 360 Grad Panorama, danach machte ich dann die Fotos von mir und meinem Hund. Wenn man sich selbst fotografiert, kann man leider nicht durch den Sucher schauen um das Motiv in die richtige Position zu bringen. Also machte ich eine ganze Reihe Aufnahmen, wobei ich meinen eigenen Standpunkt und somit den Abstand zwischen mir und der Kamera veränderte. Zuhause wählte ich dann das beste Foto davon aus und berechnete das Panorama mit PTGui.

Wie man auf den Fotos sehen kann, wirft das späte Nachmittagslicht lange Schatten. Um den Schatten sowie das Stativ aus dem Panorama zu entfernen, lud ich das equirectangulare Bild in PANO2VR und extrahierte verschiedene Teilbilder, retuschierte sie und fügte sie gleich wieder ein. Auf dem Foto von mir selbst, das ich ja vorher ausgewählt habe, ist mir bis hierher gar nicht aufgefallen, daß mein Schatten abgeschnitten ist. Da habe ich einfach fast den ganzen Schatten wegretuschiert. Ich finde das fällt gar nicht so auf, schliesslich wollte ich sowieso nur ein kleines Profilbild.

Jetzt habe ich noch meinen Schriftzug und eine Spiegelkugel in den Nadir – Bereich kopiert und das ganze, ebenfalls in Pano2VR, zu einer kleine Welt umgeformt. Das Profilbild für Facebook war fertig.

Als ich mir das interaktive 360 Grad Panorama (Flash) betrachtete, war das natürlich langweilig. Es ist ja auch kaum was zu sehen, ein Typ mit Hund, ein paar Bäume und das wars. In diesem Moment hatte ich einen Einfall. Ich könnte doch mal mehrere Kugeln, Spiegelkugeln oder kleine Welten in das Panorama einbauen. Hier, das etwas verrückte Ergebnis eines spielerischen Versuchs.
In das Panorama sind keine Steuerungsbuttons integriert. Man kann trotzdem mit gedrückter linker Maustaste im Bild navigieren und mit dem Scrollrad zoomen, sonst wäre es ja nicht interaktiv! Wenn sich jemand für Einzelheiten zur Erstellung interessiert, bitte einfach im Kommentarbereich die Fragen posten.
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13 | 03 | 2010
Kleine Welten erschaffen mit Photoshop
Geschrieben von Reiner Pössnicker um 9:00 Uhr
Kleine Welten oder Little Planets sieht man immer häufiger. In der Regel handelt es bei diesen Planeten um equirectangulare Ausgangsbilder, also Panoramen mit einem Blickwinkel von 360 x 180 Grad, die mittels Veränderung der Polarkoordinaten umgeformt werden. Für Panoramafotografen die mit der Software Pano2VR arbeiten ist das kein Problem. Die Panoramen werden einfach durch Transformation auf eine Spiegelkugel projeziert. Nicht jeder Fotograf beschäftigt sich mit der Panoramafotografie und hat die Software zu Verfügung. Mit dieser Anleitung möchte ich allen Photoshop – Besitzern eine Möglichkeit aufzeigen, mit normalen Bildern eine kleine Welt zu erschaffen. Natürlich funktioniert das auch mit 360 Grad Panoramen.
Zuerst braucht man ein geeignetes Bild. Optimal sind frontale Aufnahmen im Hochformat, um später wieder in das Verhältnis 2:1 kommen zu können. Dieses Seitenverhältnis ist zwingend erforderlich, wenn man einen Planeten erzeugt. In meinem Beispiel habe ich eine Aufnahme einer Kirche im Format 3:4 als Ausgangsbild ausgewählt.

Um keine störenden Linien an den Nähten zu erhalten, kann man nur gerade Bildzahlen verwirklichen. Fertige Bilder mit 2 oder 4 mal dem Orginalbild. In diesem Beispiel habe ich mich für 4 entschieden. Um das zu erreichen brauche ich also ein Einzelbild mit dem Verhältnis 1:2, das mal 4 entspricht wieder equirectangualern 2:1 Bild. Ich nehme das Rechteck – Auswahlwerkzeug, stelle das 1:2 Seitenverhältnis ein und suche mir einen passenden Ausschnitt.

Als erstes muß die Arbeitsfläche vergrößert werden. Bild / Arbeitsfläche, Angaben in Prozent umstellen und die Breite auf 400% bringen. Jetzt Bildebene duplizieren, im Menü Bearbeiten / Transformieren / Horizontal spiegeln wählen. Die so entstandene Ebene mit der ersten Ebene ausrichten und auf eine reduzieren. Das ganze wiederhole ich nun mit dem doppelten Bild und es entseht ein vervierfachtes Foto. Das Ausrichten geht leichter wenn man bei Ansicht / Ausrichten deaktiviert. Durch eine leichte Überlappung der Bilder ist eine leere Stelle entstanden die ich durch Bild / Zuschneiden beseitige. Das Bild hat zwar nicht ganz das Verhältnis 2:1, aber das kann man bei Bild / Bildgröße und deaktivierten Proportionen beibehalten wieder in Ordnung bringen.

Um das entstandene Panorama in einen kleinen Planeten zu verwandeln, sind nur noch ein paar Schritte nötig. Die fertige Ebene über Bearbeiten / Transformieren / Vertikal Spiegeln. Die Arbeitsfläche muss bei Bild / Arbeitsfläche zu einer quadratischen Fläche verwandelt werden. Dazu die Höhe auf 200 Prozent bringen und den Anker so einstellen , dass das Bild ganz oben ist.

Beim vorletzten Arbeitsschritt handelt es sich um einen Filter, der über Filter / Verzerrungsfilter / Polarkoordinaten aufgerufen wird. Den Button Rechteckig zu Polar aktivieren und mit OK bestätigen. Es fehlt nur noch ein geeigneter Hintergrund. Darunter liegende Ebene aktivieren, neue Füll oder Einstellungsebene / Volltonfarbe aufrufen und gewünschten Hintergrund einstellen. Fertiges Bild nur noch beschneiden und fertig ist die kleine Welt.

Wer schon ein Panorama im Format 2:1 hat, kann die ersten Arbeitsschritte natürlich weglassen gleich beim vertikalen Spiegeln einsteigen. Viel Spaß!






















